#1 wer kann mir einen Rat geben von sjohn 20.03.2009 08:58

Meine Mischlingshündin ist nun 16 Jahre alt.
Am 17.02.09 mußte ich sie tatsächlich noch operieren lassen .
Sie hatte an den Eierstöcken Zysten und die Gebärmutter war lt. Tierarzt auch Fingerstark. Alles mußte raus, denn sie viel immer wieder einfach um und war teilweise orientierungslos.
Die OP hat sie super überstanden. Konnte sie am selben Tag noch abholen und sie verhielt sich super. Nach ca. 5 Tagen hat man Ihr das große Pflaster von der Narbe entfernt. Als ich nach Hause kam
fing sie an zu brechen und taumelte. Hinlegen wollte sie sich auch nicht, mir schien als habe sie Schmerzen. Also Schmerztabletten vom Arzt geholt. Hilf nicht wirklich, mußte dann wieder zum Arzt , hier hat sie dann Schmerzspritzenund. Antib. bekommen. Nach 4 Spritzen war dann wieder alles ok. Das einzige was mir aufgefallen ist, sie frißt sehr sehr viel. Immer Hunger und gesoffen hat sie auch am Anfang ganz ganz viel. Aber ok ich konnte mit Ihr unseren gewohnten Spaziergang machen und sie hielt auch durch.
Seit 3 Tagen mußte ich nun feststellen, dass sie sehr schwer aufstehen kann, gestern ging es fast gar nicht mehr und wenn sie stand, viel sie auch hinten schnell mal zusammen. Laufen wollte sie überhaupt nicht. Bin also gestern wieder beim Arzt gewesen mit der panischen Angst im Nacken dass sie eingeschläfert werden muss. Der Tierarzt hat Ihr ein Schmerzmittel Kortison und Antib. gespritzt. Ja Schmerzen in den Gelenken , bzw. Bewegungsapparat.
dann hat er mir noch Tabletten zur Förderung des Sauerstoffgehaltes im Blut mitgegeben.Er meinte auch, dass es passieren kann, dass sie für immer Schmerztabletten bekommen muss oder eben immer Spritzen. Was ist richtig was ist falsch, aufgeben werd ich auf jeden Fall nicht so schnell.
Hat jemand einen Rat für mich. Heute kann sie auf jeden Fall wieder laufen- Treppen steigen natuerlich nicht.
#2 Re: wer kann mir einen Rat geben von tiergesundheit 21.03.2009 16:09

Hallo sjohn

Unglaublich was Hunde alles ertragen!
Bei der beschriebenen OP handelt es sich um einen massiven Eingriff und aber vermutlich auch um eine Intoxikation. Sehr oft kommt es vor, dass nach solchen Operationen die Tiere erst gut zu erholen scheinen und wenige Tage später gibts Probleme. Der geschwächte Organismus und angeschlagene Stoffwechsel kommt mit der Entgiftung nicht mehr klar, was natürlich auch durch Schmerzmittel nicht behoben werden kann (im Gegenteil).
Ich kann nur empfehlen, dass ich mir das Problem etwas genauer unter die Lupe nehmen könnte und ein stärkespendende und entgiftende Unterstützung zusdammen stellen könnte.
Also, wenn ich was tun kann, bitte melden!
#3 Re[2]: wer kann mir einen Rat geben von sjohn 30.03.2009 09:46

tiergesundheit>Hallo sjohn

tiergesundheit>Unglaublich was Hunde alles ertragen!
tiergesundheit>Bei der beschriebenen OP handelt es sich um einen massiven Eingriff und aber vermutlich auch um eine Intoxikation. Sehr oft kommt es vor, dass nach solchen Operationen die Tiere erst gut zu erholen scheinen und wenige Tage später gibts Probleme. Der geschwächte Organismus und angeschlagene Stoffwechsel kommt mit der Entgiftung nicht mehr klar, was natürlich auch durch Schmerzmittel nicht behoben werden kann (im Gegenteil).
tiergesundheit>Ich kann nur empfehlen, dass ich mir das Problem etwas genauer unter die Lupe nehmen könnte und ein stärkespendende und entgiftende Unterstützung zusdammen stellen könnte.
tiergesundheit>Also, wenn ich was tun kann, bitte melden!

Ja, vielen Dank für dieses Hilfeangebot. An sowas hab ich ja nun gar nicht gedacht. angeschlagener Stoffwechsel und Vergiftung.
Die 10 Tage sind nun wieder rum. Eindeutig wieder eine Verschlechterung ihres Zustandes. Die ganze Nacht ist sie herumgelaufen, total unruhig und immer am hecheln. Dass heißt also heute Abend wieder zum Arzt. Ich werde den Hinweis auf jeden fall mal ansprechen. So wie ich meinen Arzt verstanden hab, geht er davon aus, dass es etwas mit den Gelenken und Knochen zu tun hat. Ich finde es alles furchtbar.
#4 Re: wer kann mir einen Rat geben von sjohn 31.03.2009 08:00

Nach dem gestrigen Arztbesuch nun Rimfin und Karsivan.
Ca. 2 Stunden nach der Verabreichung des Schmerzmittels wurde sie total unruhig. Sie rannte förmlich hin und her, setzte sich hin , wühlte alles unter sich , hechelte wie verrückt. Das Hinterteil drehte sie ständig zur Seite, setzte sich wieder, fing an zu würgen.
Bin also gegen 22:30 Uhr mit ihr raus in der Hoffnung dass sie eventuell etwas machen müßte. Ich hatte auch den Eindruck sie müsse mal. Es dauerte ewig, sehen konnte ich es nicht wirklich ob da was passierte. Sie wurde auf jeden Fall dann ruhiger und wollte auch wieder rein. Ca nach einer weiteren Stunde legte sie sich dann endlich in ihr Körpchen und gab Ruhe. Heute früh schlief sie dann ganz ruhig. Fakt ist, dass ich nun nicht weiß ob die Tabletten diese noch stärkere Unruhe hervor gerufen haben. Ich denke 1,5 Tabletten waren zu viel. Ich weiß es aber nicht - sie wiegt 14 Kilo und demzufolge meinte der Tierarzt 1,5 Tabletten. Er muß es wissen und ich vertraue ihm da uch.
Ich hab so langsam das Gefühl ich trete auf der Stelle. Fühle mich so hilflos. Fragte auch nach Stoffwechselprobleme und Vergiftung im Körper, er meinte alles quatsch.
Mir ist es wichtig ist das die Kleine keine Schmerzen hat.
#5 Re[2]: wer kann mir einen Rat geben von sjohn 26.05.2009 12:25

sjohn>Nach dem gestrigen Arztbesuch nun Rimfin und Karsivan.
sjohn>Ca. 2 Stunden nach der Verabreichung des Schmerzmittels wurde sie total unruhig. Sie rannte förmlich hin und her, setzte sich hin , wühlte alles unter sich , hechelte wie verrückt. Das Hinterteil drehte sie ständig zur Seite, setzte sich wieder, fing an zu würgen.
sjohn>Bin also gegen 22:30 Uhr mit ihr raus in der Hoffnung dass sie eventuell etwas machen müßte. Ich hatte auch den Eindruck sie müsse mal. Es dauerte ewig, sehen konnte ich es nicht wirklich ob da was passierte. Sie wurde auf jeden Fall dann ruhiger und wollte auch wieder rein. Ca nach einer weiteren Stunde legte sie sich dann endlich in ihr Körpchen und gab Ruhe. Heute früh schlief sie dann ganz ruhig. Fakt ist, dass ich nun nicht weiß ob die Tabletten diese noch stärkere Unruhe hervor gerufen haben. Ich denke 1,5 Tabletten waren zu viel. Ich weiß es aber nicht - sie wiegt 14 Kilo und demzufolge meinte der Tierarzt 1,5 Tabletten. Er muß es wissen und ich vertraue ihm da uch.
sjohn>Ich hab so langsam das Gefühl ich trete auf der Stelle. Fühle mich so hilflos. Fragte auch nach Stoffwechselprobleme und Vergiftung im Körper, er meinte alles quatsch.
sjohn>Mir ist es wichtig ist das die Kleine keine Schmerzen hat.

alles zu spät - ich mußte sie am 20.5.09 9:15 Uhr gehen lassen
es wurde nicht besser, nur noch schlimmer. Es ist solch ein Schmerz die Kleine abbauen zu sehen. Zuletzt kam sie überhaupt nicht mehr auf die Hinterbeine. Sie hat gekämpft bis zum Ende.
woran erkenn ich also dass das Einschläfern eines Hundes sein muss. Wer sein Tier liebt bemerkt es ganz tief in seinem Herzen.
Ich werd sie vermissen.
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